In dem Moment, wo wir beginnen, von frühester Kindheit an, über etwas nachzudenken, um zu wissen, wie wir etwas verhindern oder etwas erreichen können, sind wir 'aufgeschmissen'.
All unser Reflektieren, all unsere Verstehensbemühungen führen uns zu ErgebnisseUnter Denkschulung verstehen wir die Vermittlung von Fähigkeiten, Dinge miteinander zu kombinieren, 'sich etwas auszuschlauen', Schlussfolgerungen zu ziehen, Erinnerung zu stärken etc.
So werden Kinder vom Kindergarten an trainiert, Wissen anzuhäufen, Dinge zu verstehen, 'clever' zu sein, statt ihnen zu helfen, sein zu können, Seelenfülle zu generieren und von dieser Grundlage aus von selbst sich das 'anzueignen' und zu entwickeln, was auf ihrem Weg liegt.
Neben dem, dass dadurch Druck aufgebaut wird, der im Zweifelsfall Lust am Lernen verhindert, werden die Kinder aber auch dahin gelenkt, 'Kopfarbeit' zu forcieren und durch die verhängnisvolle Ausbildung des Kopfdenkens, des Oberflächenselbstes, das 'Herzdenken' zu verunmöglichen, die einzige Basis von 'Intuition und Inspiration'…
Die Alternative wäre, durch 'emotionale Intelligenz' und empathische Wahrnehmungslenkung den Kindern zu helfen, eine reiche Gefühlswelt zu entwickeln, die sie näher an die wahren Bedürfnisse ihres Herzens und ihrer Seele heranführt und Werkzeuge zur besseren Verarbeitung von schmerzhaften Erfahrungen zu entwickeln, die bestenfalls vorläufig sind, schlechtestenfalls irreführend.
Das weiß jeder Naturwissenschaftler und ist im günstigsten Fall bemüht, jederzeit offen zu sein für veränderte oder gar entgegengesetzte Ergebnisse.
Wie offen sind wir in unserer 'Interpretation' unseres Lebens, unserer Liebsten, anderer Menschen, der Verhältnisse etc.?
Wie fühlt es sich an, in sich selbst zu jeder Zeit Gefühlssicherheit, Willenssicherheit und Verhaltenssicherheit generieren zu können, und wieviel Wissen brauchen wir, um jetzt und hier sein zu können?