März
25
8:00 PM20:00

Heile dein Fühlen (IV)

'Vom Kopf ins Herz' zu kommen, ist die 'halbe Miete' auf dem Weg des Seinkönnens. Die andere Hälfte auf dem Weg zum ganzen oder ganzheitlichen Menschen ist die Herstellung eines dauerhaften Stromes der Verbindung zum Göttlichen. Je mehr wir unser Fühlen heilen, also unser Wahrnehmungs- und (Ein-)Fühlungsvermögen, desto mehr können wir auch unterschiedliche 'Schwingungen' fühlen lernen, 'gute und schlechte Schwingungen', wie man sie nicht physikalisch messen kann. Nennen wir die guten Schwingungen 'Engel' und die schlechten 'Dämonen', sind wir auf dem Weg, uns eingebettet zu fühlen in Kraftfelder, aus denen wir die unterstützenden heraussuchen können. Nichts anderes ist zunächst damit gemeint, in uns einen dauerhaften Strom der Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen – die Krönung der 'Heilung des Fühlens'; denn 'atheistisch' sein kann nur jemand, der nicht fühlen kann… ☹

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Apr.
1
8:00 PM20:00

Wie kann ich ehrlich zu mir selbst sein?

Was fühle ich, wenn jemand zu mir sagt: "Sei authentisch!" Habe ich das Gefühl, "ich selbst" zu sein? Mich zu kennen? Kann ich das überhaupt? Die Antwort liegt in der Erfahrung der beiden Willensflammen in mir: der Flamme des Egos und der Flamme des Dienens, und der 'vier Seelen in meiner Brust': Körperseele, Persönlichkeitsseele, Schattenseele und Lichtseele. Dahin kann ich nicht durch Nachdenken kommen, sondern nur durch Fühlenlernen, denn: "Gefühle sind näher an der Seele als Gedanken".

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Apr.
8
8:00 PM20:00

Rede mit deinen Behinderungen – sie geben dir die Antwort

Äußere Behinderungen und 'obstacles' kennen wir zur Genüge und es fällt uns leicht, sie zu definieren. Aber innere Behinderungen, die meinen Antrieb lähmen, mein Motiv zum Erlöschen bringen, meine Seelenkräfte schwächen, meine Gefühle verdunkeln – ich fühle sie in meinen Anspannungen, unbewussten inneren Auseinandersetzungen, Umnebelungen, Überschattungen, Bewusstseinstrübungen etc. Gerne will ich mich von ihnen befreien und sie abschütteln, abwerfen – doch kann ich das nur, wenn ich 'übe', mit ihnen zu 'reden'.

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Apr.
15
8:00 PM20:00

Die 'sieben Seelenfähigkeiten' als Prüfstein meiner Freiheit

Ich spreche von sieben Merkmalen seelischer Handlungsfähigkeit, die mir zeigen, wieweit, bis zu welchem Grade ich 'Herr*in im Haus meiner Seele" bin oder zumindest imstande, über diese Werkzeuge oder 'Tools' zu verfügen und sie jederzeit zu 'benutzen'. Das erste lautet: loslassen können / annehmen können; das zweite: runterkommen können, entspannen, sich erden; das dritte: sich hingeben können – seinem / seinen Liebsten, dem Leben, seinem Tun etc.; das vierte: Liebe im Brustraum fühlen können; das fünfte: die Gefühle des Leidens aus Feinden in Freunde verwandeln, Helfer und Kraftquellen; das sechste: die Räume von Wunsch, Sehnsucht, Wille und Begehren im Haus der Seele zu befreien für seelische Dynamik; das siebente: den Raum des Betens im Haus der Seele aktivieren können zur dauerhaften Verbindung mit den 'guten Kräften des Seins'.

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Apr.
22
8:00 PM20:00

Wie lade ich 'die guten Kräfte des Seins' in mein System?

Fühlen können / fühlend sein bedeutet, Einfühlungsvermögen zu haben nicht nur für Menschen / Tiere / Pflanzen etc., sondern auch für Situationen, Zustände, da es sich immer um Kraftfelder handelt, in die wir eingebettet sind, in jedem Moment – 'gute' und 'schlechte', die physikalisch nicht gemessen werden können. Wenn jemand sagt: "Hier sind aber gute Schwingungen" oder "Hier sind aber schlechte Schwingungen", dann kann er / sie recht haben. Wenn wir die 'guten' Schwingungen Engel nennen und die 'schlechten' Dämonen oder 'Teufel', dann haben wir die Brücke geschlagen zum 'Numinosen', zum Verständnis des Seins, das man auch 'Gott' nennen kann. Tatsächlich kann ich mich 'in Sekundenschnelle' entscheiden, mich den 'guten Kräften' zu öffnen, sie einzuladen, sie zu veranlassen, in mich hineinzufließen, mich aufzufüllen, 'aufzuladen', zu ernähren, zu sättigen, zu heilen, zu schützen – allein durch dieses wohlverstandene Sich-Öffnen, Sich-Ausrichten, Sich-Orientieren - und zur Bestätigung fühlen lernen, wie sich das anfühlt

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Apr.
29
8:00 PM20:00

Sehnsucht nach Heilung – Sehnsucht nach Reinheit?

Wieviel gehört dazu, sich 'unheil' zu fühlen, heilungsbedürftig? Wie viele Diagnosen über 'mentale Probleme', Persönlichkeitsstörungen, psychische Defizite o. ä. brauchen wir, um uns zu wünschen, eine starke Seele zu sein oder ein starkes Herz zu haben? Wenn es 'Toxisches' in uns gibt, wenn es charakterliche oder seelische Schmutzigkeit in uns gibt, wo wir nicht so fühlen und agieren, wie wir es uns eigentlich wünschen würden, dann kann in uns die Frage aufkommen nach innerer, charakterlicher oder seelischer Reinigung, nach seelischer Reinheit. Ist es möglich, nötig oder wünschenswert, uns seelisch so reinigen zu können, wie wir uns körperlich reinigen? Wie weit kann seelische Reinigung nichts anderes sein als seelische Heilung? Können wir ein inneres Fühlen oder äußerliches Verhalten in uns und bei anderen als schmutzig empfinden und ein Bedürfnis nach Reinigung entwickeln und fühlen? Wie kann sich 'innere Reinheit' anfühlen – und der Weg dorthin?!?

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März
18
8:00 PM20:00

Heile dein Fühlen (III)

Der zweite Schritt, die ursprüngliche Wahrnehmungs- und Fühlfähigkeit in uns wiederherzustellen, ist, alle von Kindheit an verdrängten, unterdrückten, negierten und gehassten Gefühle und Bedürfnisse wieder in die Wahrnehmung, ins Gefühltwerden zu bringen, und ihnen als erstes erlauben, zu sein, weil sie ja da sind. Dann einfach nur sie anschauen und die Gefühle zu ihnen fühlen, um geschehen zu lassen, dass sie sich 'einordnen' oder auch 'unterordnen'. Dadurch geschieht eine Heilung dieser Gefühle durch übergeordnete 'Distanz-Gefühle', das können Mitgefühl, Traurigkeit, Sehnsucht sein, aber auch Angst oder Zorn, Schmerz und Entsetzen, Bitterkeit, Liebe und Erbarmen, Solidarität etc. Wenn diese Gefühle dann in der Tiefe des Meeres unseres Gefühlslebens gefühlt werden können, in der Tiefe der Seele oder des Herzens, werden sie in uns Seelenfülle generieren können und uns stark und resilient machen: starke Seele – starkes Herz

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März
11
8:00 PM20:00

Heile dein Fühlen (II)

Der erste Schritt, die ursprüngliche Wahrnehmungs- und Fühlfähigkeit in uns wiederherzustellen, ist, den inneren Krieg zu beenden. Innerer Krieg heißt, in unerlösten bewussten und unbewussten Konflikten zu stehen. Die Konflikte erlösen wir, indem wir sie mit der Seelenhandlung der Annahme und Nicht-Beurteilung umfangen und durchdringen. Dazu brauchen wir nicht in sie hineinzudringen und bis zu ihrem (infiniten) Ursprung zu verfolgen. Annehmen ist eine Seelentätigkeit, die nicht im Kopfdenken erfolgt, sondern im 'Herzdenken / Gefühlsleben', im Idealfall im Brustraum-Bewusstseinszentrum ('Herz'). Wer allem, was je geschehen ist, geschieht oder geschehen wird, mit Annahme und Nichtverurteilung begegnet, ist der König des Universums. Wie fühlt sich Annahme an, wie können wir den Raum der ANNAHME im Haus unserer Seele aktivieren? Annahme löst Druck und Anspannung in uns auf und bringt uns in Ruhe, Ruhe befreit unser Wahrnehmen / Fühlen von Eingeengt-, Eingeschränkt- und Beeinträchtigtsein.

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März
4
8:00 PM20:00

Heile dein Fühlen (I)

Fühlen heißt Wahrnehmen. Schwingungen (Energien) spüren können, sich einfühlen können, seinen Körper spüren können, sich selbst spüren können: sein Gefühlsleben (Seele). Mit welchem 'Sinnesorgan' fühlen wir? Jedes 'Fühl- oder Wahrnehmungsobjekt' hat sein eigenes 'Sinnesorgan' = Wahrnehmungsübermittlungs-Werkzeug. Sein Fühlen heilen heißt, 'sensibel oder sensitiv' werden, empfindend, empfindsam – empfindlich? Warum und wodurch wird diese Fähigkeit von Kindheit an in uns abgestumpft? Die Ursache liegt in der 'dreifachen Grundspannung und Grundspaltung', in die wir von frühester Kindheit an hineingezwungen werden.

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Feb.
25
8:00 PM20:00

Kann man Lieben lernen (IV)

Liebe ist die Gesamtsumme allen Emotionalfluidums im Herzheiligtum. Wenn wir lernen, durch 'vertikale Gefühlsarbeit' ('emotionale Meta-Ebene') zehrende Gefühle in nährende Gefühle zu verwandeln, alle unsere Gefühle auf die 20 Primärgefühle zurückzuführen ( = 'Seelenfülle selber generieren'), befreien wir unser Gefühlsleben von der Beeinträchtigung durch Pseudo- oder Oberflächengefühle, von seelischem Erstickt- und Sterilisiertwerden, dürfen uns erschüttern lassen und durch die Seelenräume der emotionalen Sättigung (Befriedung) über die Freude und Dankbarkeit zur Gebetsschwingung in unserem Herzen die Seligkeit des Angekommenseins im Hier und Jetzt in der Hingabe an die Seinsfülle in uns erleben – und der Gefühls- und Erlebensraum der Liebe im Haus unserer Seele als FILIALE der 'göttlichen Liebe' oder der GOTTHEIT DER LIEBE breitet seine Flügel in uns aus, mit der Fähigkeit, alles und alle jederzeit in sich einzuschließen, zu hüllen, zu bergen – auch 'Gott'…

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Feb.
18
8:00 PM20:00

Kann man Lieben lernen (III)

Wie kann ich dahin kommen, (wieder) Lieben lernen zu wollen? Auf der einen Seite wenden sich viele ab, oft aufgrund von Enttäuschungs- und Bitterkeitserleben, Niederschlägen und Verletzungen  von früh auf, und sagen: "Mir ist die Liebe gestohlen worden, ich kann nicht (mehr) lieben, ich werde nicht geliebt und ich will auch nicht (mehr) lieben." Gibt es Wege, Stufen, Lieben wiederzuerlangen? Zum Beispiel Elternschaft. Zum Beispiel anderweitiger Menschendienst. Zum Beispiel Kunstrezeption: Filme, Bilder, Literatur etc. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1789): Kunst soll (zum Beispiel in Gestalt des 'bürgerlichen Trauerspiels') Mitleid und Rührung erwecken. Ist das ein Weg zum Liebe-Fühlen? Empathie – Erbarmen? Die Änderung unserer Wahrnehmungswertungen? Mit mehr Anteilnahme auf die Dinge blicken, auch auf mein eigenes Ringen und Bemühen?

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Feb.
11
8:00 PM20:00

Kann man Lieben lernen (II)

Die Liebe ist ein Gefühls- oder Erlebensraum im Haus unserer Seele, der von frühester Kindheit an verdrängt wird, wenn wir 'vom Herzen in den Kopf' gezogen werden. Wenn in der Jugend der 'Emotionalkörper' zu blühen beginnt und unser Herzheiligtum mit Emotionalfluidum versorgt und verstärkt, will dieser Raum sich auf eine neue Weise wieder geltend machen und stößt auf Konflikte und Spannungen, mit der Gefahr, dass im Laufe der Jahre wieder alles zugedeckelt wird, besonders wenn der 'Ernst des Lebens' sich bemerkbar macht. Wie können wir uns offenhalten oder wieder offen werden für den Fluss, den die Liebe durch uns nehmen will?

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Feb.
4
8:00 PM20:00

Kann man Lieben lernen (I)

Wusstest du, dass LIEBE nichts mit Affinität zu tun, Sich-Hingezogen-Fühlen zu etwas oder jemandem? Der alte griechische Philosoph Platon unterscheidet drei Arten der 'Liebe': Eros, Philia und Agape – das geschlechtliche (energetische) Begehren und Verlangen nach einander, das seelische Sich-aufeinander-Beziehen in der Sehnsucht nach Freundschaft oder (Seelen-)Verwandtschaft von Kindesbeinen an, also eine 'Beziehungsliebe', überhaupt zu anderen Menschen hin, und die allgemeine Menschen-, Menschheits-, göttliche oder Gottesliebe. Wenn ich sage: "Fühlen lernen – lieben lernen – sein können", dann meine ich das Gefühl eines warmen, vollen Herzens, das alles und alle mit seiner LIEBE umfangen kann, aber sie in erster Linie in sich selbst trägt, hält und schützt zu einem wahren SEIN, als einen 'Ableger', eine FILIALE der 'göttlichen Liebe' oder der GOTTHEIT DER LIEBE.

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Jan.
28
8:00 PM20:00

Das Geheimnis der Verbindung von Wille und Lebenskraft

Wille ist das Vermögen, mit dem Erleben von Kraft umzugehen. So ruft Gott (oder) das Sein im 'Urknall', im Ur-Orgasmus den Willen als notwendige Untergottheit in sich hervor, um das Erleben der Kraft 'schöpferisch zu gestalten', neben weiteren Untergottheiten wie Liebe, Weisheit etc. (die 'sieben Strahlen Gottes': "Im Anfang wirkt die Kraft. Kraft will Liebe, Liebe will Weisheit, Weisheit will Wille, Wille will Tat, Tat will Freude, Freude will Lobpreisung"). Um den Gefühlsraum des Willens im Haus unserer Seele wiederzubeleben, brauchen wir die Lebenskraft des wilden Menschen in uns, des Naturwesens in uns, Unihipili (hawaiianisch). Umgekehrt ruft das Erleben des Willensraums im Haus unserer Seele Lebenskraft hervor, die sich im Herzen entzündet und im Becken aktiviert wird.

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Jan.
21
8:00 PM20:00

Wodurch wird der Wille in der Kindheit abgetötet?

Die Botschaft, die jedes Kind früh erfährt, lautet: "Achte auf dein Sein – wie du bist, wie du dich gibst, wie du sprichst, wie du dich benimmst!" Diese Botschaft kommt nicht nur von außen, sondern auch von innen: "Ich muss oder will aufpassen, wie ich mich verhalte, weil ich die Fähigkeit habe, mich zu regulieren, um mein Sein, meine Bedürfnisse optimal zu befriedigen". Dadurch leben wir nicht mehr 'spontan', sondern gesteuert. Wir erleben das aber nicht mehr als Wollen, sondern als Müssen. So leben wir immer mehr 'aus zweiter Hand', nicht direkt, sondern kommentiert, analysiert, programmiert durch unsere Denkfähigkeit, anders als ein Tier. Der Willensraum im Haus unserer Seele wird stillgelegt, weil wir das Gefühl haben, unser Bedürfen kanalisieren zu müssen, um mit uns selbst einverstanden zu sein. In Wirklichkeit geraten wir aber dadurch in ein Nicht-Einverstandensein, einen inneren Konflikt, eine innere Spannung und Spaltung: die Grund-Spannung und Grund-Spaltung zwischen 'Herz' und 'Kopf'.

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Jan.
14
8:00 PM20:00

Das Geheimnis der Willensseele?

Wenn wir ganz einfach unter Seelenleben unser Innenleben, unser Gedanken- und Gefühlsleben verstehen, werden wir drei unterschiedliche Erlebens-Ebenen in uns sehen: unser Denken, unser Fühlen und unser Wollen, die berühmten drei Seelenkräfte. Aus der Art und Weise unseres Denkens entwickelt sich in der Evolution die sogenannte Verstandesseele, Ort und Hort unseres Denkvermögens: Bewusstseinsweite, Verstehensvermögen, Kombinieren können, Schlussfolgerungen ziehen. Aus der Art und Weise unseres Fühlens entwickelt sich in der Evolution die sogenannte Empfindungsseele, Ort und Hort von Gefühlsreichtum oder Gefühlsarmut (siehe Kunst, Musik, Belletristik etc.). Aus der Art und Weise unseres Wollens entwickelt sich in der Evolution die sogenannte Willensseele, in der Inhalt und Zielrichtung unseres Wollens gespeichert sind. Deswegen haben die Menschen unterschiedliche Willensausrichtungen, ob in Richtung des 'Bösen' oder in Richtung des 'Guten'.

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Jan.
7
8:00 PM20:00

Will ich meinen Willen stark machen oder lieber abgeben?

"Ein wirklich starker Mensch hat keinen eigenen Willen. Das Ganze ist sein Wille. Er lebt wie eine weiße Wolke, in Einigkeit und Harmonie mit der Existenz", sagt Osho. Und der große Arthur Schopenhauer, der 'Buddhist unter den deutschen Philosophen', predigt die Erlösung vom Willen. Fühlt sich das nicht sehr entspannend an? Befreiend? Kann das stark machen? Wenn wir als Kind fragen: "Mama, was kann ich machen?" Wenn wir als Große unsere Vorbilder und Leader bitten: "Sei klar, stark, und sage, wo es lang geht, sei ein starker Führer und Anleiter!" Wie anstrengend ist es, den eigenen Willen wieder auszugraben, und das jeden Tag und jeden Moment aufs Neue? Ein Glück, dass es Mechanismen gibt, die uns helfen, mehr automatisch, mechanisch, maschinell oder robotermäßig zu denken, zu sprechen, zu handeln, zu leben 😊

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Dez.
17
8:00 PM20:00

Woher kommt ein schwacher Wille, woher kommt ein starker Wille?

Wie fühlt es sich an, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen etwas zu spüren, das sich anfühlt wie ein 'schwacher Wille'? Spontan könnten wir sagen: das sich anfühlt wie Antriebslosigkeit, Motivationslosigkeit, innere Leere, fehlende seelische Dynamik, Orientierungslosigkeit, seelische Kraftlosigkeit etc.? Kann oder muss das geändert werden? Was macht es mit mir, bei mir oder anderen einen 'starken Willen' zu spüren? Fühle ich mich davon bedroht, macht es mir Angst? Selbst einen 'starken Willen' zu spüren – fühlt sich das nicht unbequem, fordernd, beunruhigend an? Und wo kann solch 'starker Wille' herkommen? Bin ich nicht froh, dass mein 'Wille' schon seit frühester Kindheit 'gerahmt', gebändigt, kleingehalten oder gar ganz ausgelöscht wurde?

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Dez.
10
8:00 PM20:00

Was ist der wahre Wille eines Menschen – und wie kommen wir dahin, den zu spüren?!?

Klingt 'wahrer Wille' nicht ein bisschen zu hoch? Ich habe viele 'Willen' – für Körper, Seele und Geist, oder anders ausgedrückt: aus dem Körper-Ich, dem Seelen-Ich, dem Geist-Ich (?), dem Schatten-Ich!?! Gibt es einen 'übergeordneten', zentralen Willen in mir – etwas, was mich antreibt, überhaupt zu atmen, wahrzunehmen, zu handeln, zu sein? Gibt es eine grundlegende Dynamik in mir, die mich 'vorantreibt' zu bewusstem oder unbewussten Ziel hin? Und wie und wo in mir kann ich so etwas spüren? Was macht es mit mir? Und wie fühlt es sich an, den Willensraum im Haus meiner Seele als solchen zu spüren, unabhängig von einem bestimmten Inhalt?

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Dez.
3
8:00 PM20:00

Kann der Mensch aus einer Raupe zum Schmetterling werden?

Der Vergleich von Mensch und Raupe, aus der ein Schmetterling geboren wird, ist uralt und insinuiert, dass auch in uns und aus uns ein 'ganz anderer Mensch' wirklich werden kann, der sich 'in die ätherischen Lüfte erhebt'!?! Ein besserer Mensch, unser ideales Selbst, ein Heiliger oder gar ein göttliches Wesen? "Werdet vollkommen, wie der Vater im Himmel vollkommen ist", sagt Jesus. Was kann damit gemeint sein, und kann ich das wollen?

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Nov.
26
8:00 PM20:00

Verhältnis von Schatten-Ich und Licht-Ich

Tatsächlich sind Begriffe wie Narzissmus, toxisch, Schatten-Ich u. Ä. in unserer 'psychologistischen' Zeit immer mehr im Sprachgebrauch präsent, schon bei Kindern und Jugendlichen, obwohl es hier keine 'wissenschaftlichen' Definitionen gibt. Wir definieren es als 'Sammelwesen', in dem bestimmte Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Reaktionsmechanismen als eigene 'Wesenheiten' wirken, auch widersprüchlich. Wo Licht ist, ist auch Schatten, wo Schatten ist, ist auch Licht. Gibt es einen Gegenpol, eine 'alternative' Kraft in uns, die über 'gute Vorsätze' hinausgeht als ein Grundvektor, eine eigene Wesenheit oder Entität, die zu Recht Licht-Ich, Licht-Seele, Licht-Selbst oder gar Christus-Ich genannt wurde und wird? Ist das das Göttliche im Menschen, über das immer wieder gesprochen wird? Und woran könnte man es erkennen und wie zur Geltung bringen?

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Nov.
19
8:00 PM20:00

Was ist der Unterschied zwischen einer starken Seele und einem starken Herzen?

Seelenleben meint ganz simpel unser Gedanken- und Gefühlsleben. Denken können, Verstehen können verschafft uns Sicherheit und Klarheit, und jede Beeinträchtigung unseres Seinkönnens ( = Leiden) treibt unser Denken erst recht weiter zu tieferem Verstehen und Disponieren hin. Haben wir eine starke Seele, wenn wir gut denken können, einspitzig, klar, 'straight', souverän, schnell und tatkräftig etc.? Hilft es uns dabei, unsere Bedürfnisse zu spüren, unsere 'Flamme des Dienens', unser Bemühen, unsere Anteilnahme, unser Engagement etc. Uns unserer selbst ganz gewiss und sicher zu sein? Und was macht es, wenn wir diesen 'Seelenzustand' hineinfließen lassen können in unser psychisches Herz als Aufbewahrungsort und Ausstrahlungs- und Handlungswerkzeug?

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Nov.
12
8:00 PM20:00

Wie kann ich 'Traumatisiertheit' bearbeiten, ohne in die Vergangenheit zu gehen?

Was macht es mit mir, wenn ich leide, Beistand, Trost und Unterstützung zu erleben? Wenn ich doch nicht das bekomme, was ich will? Oder wenn ich innerlich so handlungsunfähig bin, dass ich nur noch teilnahmslos meine Umwelt anschaue oder vor mich hinstarre und auf nichts mehr reagieren kann? Wenn ich das, was mich gebrochen hat, gar nicht mehr in die Wahrnehmung bekomme? Solches Leiden ist alltäglich und nimmt in der heutigen Zeit weltweit immer mehr zu. Kann es mir dann helfen, Gefühle wie Ruhe, Sicherheit, Geschütztheit und gar Erfüllung im Hier und Jetzt zu spüren, ohne meine 'Traumatisiertheit' verstehen zu müssen?

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Nov.
5
8:00 PM20:00

Trauma und Schatten-Ich

Körperliche und seelische Verletzungen – werden sie uns vom Schicksal oder von Menschen zugefügt? Unsere seelische Reaktion auf Traumata wird von frühester Kindheit an zu einem Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Verhaltensmechanismus, der unseren Umgang mit uns und anderen prägt, zu einer 'zweiten Haut', in der wir denken, sprechen und handeln. Wir nennen diese 'zweite Haut' Kunst-Ich oder Oberflächenselbst, das sich entfernt hat von unserem 'wahren Ich'. Es wird gespeist durch unser Kopfdenken, mit dem wir uns 'ausschlauen', wie wir sein wollen oder sein müssen, um zu überleben. So entsteht phylogenetisch und ontogenetisch unser Schatten-Ich.

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Okt.
29
8:00 PM20:00

Kann ich Gefühle zulassen und dennoch frei von ihnen sein?

Habe ich das Gefühl, dass ich unfrei werde, wenn ich alle meine Bedürfnisse und Gefühle aus meinem Körper-Ich, meinem Seelen-Ich, meinem Schatten-Ich und meinem Licht-Ich zulasse? Dass ich dann übermannt werde und wie in einem unbeherrschbaren Wirbelsturm hin und her geschüttelt und getrieben werde von unlösbaren Widersprüchen und mich selbst verliere? Ganz einfach: wenn ich lerne, alles, was ich erlebe, 'emotional zu quittieren', dann kann ich auch solche Situationen in einer 'gefühlsmäßigen Quittierung' zusammenfassen. Und wenn ich lerne, die mitfühlende, Anteil nehmende, liebende und erbarmungsvolle Position des inneren Wahrnehmenden aus dem Herzen heraus mir selbst gegenüber einzunehmen, dann erlebe ich, gleichzeitig in allem zu sein und gleichzeitig über allem 😊

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Okt.
22
8:00 PM20:00

Was heißt, ein reiches Gefühlsleben zu haben?

Möchte ich gern frei von quälenden Gefühlen, Bedürfnissen und Emotionen sein, innerlich entspannt und gelassen über den Dingen stehen? Oder würde ich gern mein inneres Seelenerleben durch erlösende, nährende, erhebende und befreiende Gefühle bereichern? Bin ich eine lebendige Seele, wenn ich stets nichts anderes kenne als 'heitere Gelassenheit des Seins' (Lafayette Ron Hubbard)? Was macht es mit mir, wenn ich Gefühle spüre wie tiefes Mitempfinden, Berührung, Erschütterung, Erbarmen, Solidarität, tiefe Liebe, Freude, Seligkeit, Dankbarkeit, tiefen Frieden?!? Richtig: möchte ich lieber eine tote Seele sein oder eine lebendige Seele?

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Okt.
15
8:00 PM20:00

Was heißt Gefühle zulassen, wenn ich Gefühle gar nicht oder nur schwach spüre?

Es scheint heute so leicht und hilfreich gesagt, man müsse Gefühle und Bedürfnisse nicht unterdrücken. Aber ein beträchtlicher Prozentsatz der Menschen lebt unter einem inneren Deckel, der verhindert, dass man sie gar nicht mehr spürt. Woher kommt dieser Deckel, und ist er eher eine Hilfe oder eher eine Behinderung? Können wir froh sein, nicht mehr so empfindend zu sein, oder erleben wir das eher als eine Reduzierung unserer Seinsqualität? Ist mein Seelenleben eher einem trockenen, unfruchtbaren Wüstenboden zu vergleichen oder einem lebensstrotzenden tropischen Dschungel? Und wie kann ich wieder eine fühlende Seele werden?

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Okt.
8
8:00 PM20:00

Soll ich wirklich lernen, meine Emotionen zu regulieren?

Alle reden heute davon, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen sollen, ihre 'Emotionen zu regulieren'. Ist das etwas anderes als Gefühle und Bedürfnisse wegzuschieben, zu verdrängen, zu unterdrücken? Es wird nur 'modern' ausgedrückt. Aber die Bewegung der Emotionalen Intelligenz rührt aus der Erfahrung, dass das Wegschieben, die Verdrängung und Unterdrückung von Gefühlen und Bedürfnisse körperlich und seelisch krank macht. Wie ist es möglich, zu lernen, die 'Gefühle und Bedürfnisse' sich selbst 'regulieren' zu lassen, ohne einzugreifen? Lerne, wie man Gefühle und Bedürfnisse als innere Vektoren (Bewegkräfte) mit einander kommunizieren und sich gegenseitig helfen lässt, ohne in sein Seelenleben einzugreifen! Lerne die horizontale und vertikale Gefühlsarbeit!

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Okt.
1
8:00 PM20:00

Kann ich selbst bestimmen, welche Gefühle ich fühle?

Kannst du im Moment ein bestimmtes Gefühl fühlen – Körpergefühl, Energiegefühl oder Seelengefühl? Angenehm oder nicht so angenehm? Stark oder nicht so stark? Kannst du ein bestimmtes Gefühl fühlen, dazu, dass du dieses Gefühl fühlst? Kannst du dir wünschen, ein anderes Gefühl zu fühlen? Kannst du diesen Wunsch stark oder nicht so stark spüren? Das Haus deiner Seele besteht unter anderem aus vielen Gefühlsräumen, Filialen globaler Kraftfelder – wir können lernen, sie aufzurufen, um uns von ihnen ernähren zu lassen.

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Sept.
29
8:00 PM20:00

Sonderveranstaltung zum offenen Abend Mo 29.9.

Besprechung des aktuellen “SPIEGEL”-Interviews “Die Diagnose schreibt Menschen in ihrem Problem fest” mit Thorsten Padberg, leitender Dozent an der Berliner Akademie für Psychotherapie in “DER SPIEGEL” Sonderausgabe Nr. 39 a vom 24.9.2025. Ein sehr aktuelles Interview, in dem die Situation der modernen Psychologie und Psychotherapie gut auf den Punkt gebracht ist. Wir besprechen es im Zusammenhang mit unserer Einführungsschrift “Wage zu fühlen - vom Kopf ins Herz”.

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dann einfach auf die Uhrzeit klicken ❤

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