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Unterschied wilder Mensch und Schatten-Ich

Der wilde Mensch in uns, unser Unihipili, wird seit je als 'Satan in uns' verteufelt, als Verhinderer des Gut-Erzogen-Seins, des gebildeten, kultivierten Menschen, unserer 'edlen Seele'. Ja, unsere Basis ist ein hochentwickeltes Säugetier, das 'normal tierisch' ist in allem, im Guten wie im Bösen. Aber das Schatten-Ich entwickelt sich erst durch die Zutat des Denkens, durch das unser 'Mensch-Ich' sich ein Pseudo-Selbst baut, das uns schützen und helfen soll, aber zwangsläufig versagt und sich verselbständigt, wie eine wildgewordene Maschine – gleichfalls im 'Guten' wie im 'Bösen', ob im Negativen (Aggressiven), im Pseudo-Positiven ('toxische Positivität') oder auch in Depressivität, Fühllosigkeit, Antriebslosigkeit, Seelenkälte, 'seelischer Totheit' etc. "Er nennt's Vernunft und braucht's allein, / Nur tierischer als jedes Tier zu sein" (Goethe, "Faust 1, Prolog im Himmel"). Ich spreche von 14 Erscheinungs-Möglichkeiten des Schatten-Ichs…