Tatsächlich erleben immer mehr Menschen in ihrer psychologischen Arbeit an sich selbst neben vielem anderen, was sie eine 'innere Stimme' nennen, auch 'von unten her' etwas, das sie inneres Kind nennen. Es ist kein allgemein durch die Schul- oder akademische Psychologie anerkanntes Konzept, wird aber von vielen vertreten. "Der Begriff des Inneren Kindes ist eine für die Summe der in der Kindheit erworbenen Muster in Fühlen, Denken und Handeln. Der Begriff wird in vielfältigen Kontexten gebraucht und bezeichnet teils sehr verschiedene Konzepte. Sowohl in seriösen Therapieformen, als auch in populär- oder küchenpsychologischen oder esoterischen Darstellungen beispielsweise in der Ratgeberliteratur wird der Begriff genutzt. In der empirischen wissenschaftlichen Psychologie spielt der Begriff quasi keine Rolle.[…]. Im deutschsprachigen Raum ist der Begriff insbesondere auch durch den Ratgebe 'Das Kind in dir muss Heimat finden' der Psychologin Stefanie Stahl bekannt geworden, das für mindestens sieben Jahre auf Platz 1 der Spiegel-Jahresbestsellerliste stand (Stand 2023). Stahl geht in ihrem Buch von drei Instanzen aus: dem 'Sonnenkind', dem 'Schattenkind' und dem 'Erwachsenen-Ich'" (Wikipedia). Leider wird hier 'nicht tief genug gegraben': Das Konzept von den Vier Seelen löst die Widersprüche auf.
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Unterschied wilder Mensch und Schatten-Ich
