'DENKEN' ist dazu da, innere und äußere Wahrnehmungen auszuwerten. Das gilt für alles, was Wahrnehmung hat. Der Mensch hat dazu die Fähigkeit, Gedanken in Worte oder Bilder zu kleiden, also ein zusätzliches Werkzeug auf einer anderen, begleitenden Ebene, aus einer anderen, begleitenden Ebene, durch das man Erleben quasi widerspiegeln, ausdrücken, kommentieren, analysieren, interpretieren kann – das kann das Tier nicht. Dadurch ist es aber möglich, sich weiter von der Realität zu entfernen, in 'falsche Filme' zu gelangen, aber auch, neue innere Realitäten zu erzeugen ('Bewusstseinsräume'), in denen es sich (mehr schlecht als recht) leben lässt, das können schon kleine Kinder. Können wir unser Denken so nutzen, dass es ein objektives Abbild der Wirklichkeit generiert und eine einspitzige Handlungsverursachung wird?
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Gefühle als seelische Quittierung unserer Wahrnehmungswertungen
